Schützen Sie sich vor der neuen „Bail-in-Bestimmung“ die von der EU, im Rahmen einer Richtlinie zur Sanierung und Abwicklung von Kreditinstituten, verabschiedet wurde

Europa hat verschiedene Maßnahmen ergriffen um zu vermeiden, dass Regierungen in Not geratene Banken retten. Obwohl darüber kaum in den allgemeinen Medien berichtet wurde, ist die Bestimmungen im Januar 2015 verabschiedet worden und am Kraft am 1. Januar 2016 in Kraft getreten.

Was bedeutet das?

Eigentlich bedeutete es nichts Anderes als das Aktionäre, Gläubiger und Anleger mit ungesicherten Einlagen (über 100.000 €), im Falle des Untergangs der Bank die Verluste tragen. Nicht die Steuerzahler (wie im Fall einer Bankenrettung durch die Regierung). Zypern hat sich dieser Methode bereits im Jahr 2013 bedient.

Warum?

Während der Wirtschaftskrise von 2008, haben die Steuerzahler und Regierungen Milliarden ausgegeben um Banken in Not zu retten. Das hat einzig und allein dazu geführt, dass die Banken ihr Glücksspiel auf die nächste Ebene gehoben und noch risikoreicher gehandelt haben, wodurch sich die Regierungen noch höheren Schulden ausgesetzt sahen. Durch das „Bail-in“ -Verfahren soll das in Zukunft vermieden werden.

Gibt es Risiken?

Leider ja…

Zwar wissen die Inhaber von Bankaktien/Anleihen, dass ein Risiko besteht die Investition vollständig zu verlieren (Bail-in = Beschlagnahmung), aber die Kontoinhaber, die mehr als 100.000 € auf ihrem Konto haben, die wissen es meistens nicht.

Aber es kommt noch schlimmer…

Für jedes einzelne europäische Land wird für die Einlagensicherung ein Fond eingerichtet, in den die Banken Beiträge einzahlen müssen und bis zum Jahr 2025 (!) sollen die Mittel 1% der gesicherten Einlagen (unter 100.000 €) aller Banken des Landes erreichen.

Gemäß Art. 384/1 §4 können diese Mittel nicht mit mehr als 50% ihres Gesamtwertes zugänglich gemacht werden!

Es bleibt abzuwarten was passiert, wenn eine Großbank vor 2025 zusammenbricht und selbst danach bleibt die Frage offen, ob die Hälfte von 1% aller gesicherten Einlagen ausreichen wird, um die Einlagen unter 100.000 € zu sichern…

Stellen Sie sich vor, Ihr hart verdientes Geld wird Ihnen einfach weggenommen, weil Ihre Bank in Schwierigkeiten ist, ein Alptraum!

Was tun?

Die Leute schützen Ihre Computer mit Antivirus-Software, warum also nicht auch Ihr Vermögen schützen?

Verteilen Sie Ihr Kapital über mehrere Finanzinstitute.

Dadurch reduzieren Sie das Risiko und sind nicht von Renditen mit aktuellen Zinssätzen abhängig

Wenn Sie Erfahrung mit dem Aktienmarkt haben, wäre es vielleicht eine Option für Sie einen Teil Ihrer Ersparnisse in Aktien zu investieren. Die Aktienmärkte unterliegen starken Schwankungen und involvieren immer ein hohes Risiko. Wenn Ihnen das nicht im Blut liegt, dann lassen Sie äußerste Vorsicht walten